Kapitalismus? No, thank you …

Laut einer aktuellen Umfrage der Harvard-University lehnen 51% der Amerikaner in der Altersgruppe 18 – 29 Jahre den Kapitalismus ab, 33% halten sogar den Sozialismus für die bessere Wirtschaftsform.

Man sieht es auch an den Erfolgen von Bernie Sanders, der ca. 70% der jüngeren Wähler hinter sich weiß. Selbst wenn es für den Einzug ins Weiße Haus vielleicht nicht reichen mag, hat er entscheidende Vorarbeit geleistet und den Sozialismus in den USA wieder salonfähig gemacht.

Das von den USA geprägte Wirtschaftssystem jedenfalls, hat angesichts dieser Zahlen ganz offensichtlich keine Zukunft mehr.

Dazu fällt mir das alte Lincoln-Zitat ein: „Man kann viele Leute einige Zeit, einige Leute die ganze Zeit, aber niemals alle Leute die ganze Zeit zum Narren halten.“

Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Hätte mir noch vor Kurzem jemand gesagt, dass ich bald die 98-seitige Enzyklika eines katholischen Papstes freiwillig lesen würde, ich hätte es nicht geglaubt. Aber jetzt nehme ich alles zurück. Der aktuelle Papst hat ein kraftvolles Dokument von historischer Bedeutung verfasst, das in glasklarer Sprache den traurigen Zustand unserer Welt und Wege zur Heilung aufzeigt. Über die Sorge für das gemeinsame Haus weiterlesen

Was nachher kommt (2)

In einer Zeit, in der sich der Kapitalismus unlösbaren Aufgaben gegenübersieht und es darauf ankäme, eine neue Gesellschaft zu errichten, erscheint die Szene der Menschen, die bereits die Bausteine einer solchen neuen Gesellschaft in den Händen halten, merkwürdig zersplittert. Die Diktatur der Habgier, die im Moment noch die Welt regiert wird fallen. Aber nur, wenn unsere Kräfte zusammenwirken, wird danach etwas Gutes entstehen. Was nachher kommt (2) weiterlesen

Neoliberalismus: Freiheit als Instrument der Unterdrückung

„Das neoliberale Regime ist deshalb so stabil, immunisiert sich gegen jeden Widerstand, weil es von der Freiheit Gebrauch macht, statt sie zu unterdrücken. Die Unterdrückung der Freiheit provoziert schnell Widerstand. Die Ausbeutung der Freiheit dagegen nicht.“ Ein sehr lesenswerter Beitrag von Byung-Chul Han, der die Frage beantwortet, warum es Revolutionen heute schwer haben.

Zum Beitrag.

Neoliberalismus: Der lachende Dritte im Genderkampf

Eindeutig ein Stellvertreterkrieg“ befindet die Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek mit Blick auf die aggressiven Spielarten der Ideologie des Genderismus. Der wahre Feind sei der Neo-Liberalismus, der sich diese Auseinandersetzungen zunutze macht.

Ein schon etwas älteres Interview, das aber inzwischen sogar an Aktualität gewonnen hat.

Zum Interview